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Zu stark! Tsitsipas kann Djokovic-Fluch nicht brechen

14.11.2022|22:49 Uhr|von Maximilian Bohne
Zu stark! Tsitsipas kann Djokovic-Fluch nicht brechen

Novak Djokovic hat im Top-Duell der roten Gruppe einen überragenden Finals-Auftakt hingelegt. Gegen die Nummer zwei des Turniers, Stefanos Tsitsipas, siegte Djokovic nach überragender Leistung mit 6:4, 7:6 (4). 

Djokovic feiert neunten Tsitsipas-Sieg in Serie

Für Tsitsipas ist es bereits die neunte Niederlage in Folge gegen Djokovic. Erst vor zwei Wochen hatten sich die beiden in einem dramatischen Duell im Halbfinale des Paris-Masters gegenüber gestanden. Tsitsipas brachte Djokovic ins Wanken. Doch der langjährige Weltranglistenerste behielt im Tiebreak des dritten Satzes die Oberhand. So eng wurde es in Turin nicht. Djokovic merzte seine Fehler aus Paris effektiv aus. Mehr Aggressivität in der Vorhand, noch weniger Fehler und kein Spielraum für Tsitsipas beim Return. 

Djokovic ließ sich nicht lange bitten und stellte seine Klasse schon in den ersten Minuten unter Beweis. Gleich im ersten Spiel machte der 21-fache Major-Sieger Druck und nahm Tsitsipas, der noch nicht richtig angekommen war, den Aufschlag ab. Augenblicke später rutschte der "Djoker" in klassischer Manier zu einem starken Stop. Es folgte der fast unmöglich anmutende Konter-Stop mit unglaublichem Winkel. Einfach überragend. Tsitsipas fand in der Folge zwar besser ins Spiel. Djokovic blieb beim Aufschlag aber unantastbar und brachte den Vorsprung zum 6:4 ins Ziel. 

Djokovic legt Grundstein für Finals-Projekt

Tsitsipas gelang es nach der Satzpause, erstmals in Führung zu gehen. Dank eines kurzen Aussetzers von Djokovic, dem zwei Doppelfehler in Folge unterliefen, erhielt er sogar seinen ersten Breakball. Doch Djokovic wehrte kühl ab und schnell fand alles zum Alten. Recht klare Aufschlagspiele, hohes Niveau mit vielen Winnern auf beiden Seiten und eine tolle Atmosphäre von den Turiner Rängen. Tsitsipas hielt sich beim Service nun schadlos und erzwang so den Tiebreak. Hier setzte "Nole" sich im Stile eines abgekochten Champions durch.  

Mit seinem Triumph setzt Djokovic sich vor Andrey Rublev (am Nachmittag gegen Daniil Medvedev siegreich) an die Spitze der roten Gruppe. Es ist bereits der 42. Finals-Sieg des Serben - alle anderen Teilnehmer zusammen können 41 bieten. In diesem Jahr will Djokovic endlich den sechsten Titel holen und so mit Rekordträger Roger Federer gleichziehen. 

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(Bild © IMAGO / HMB-Media)

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Maximilian Bohne
am 14.11.2022 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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