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Deutscher Endspiel-Kracher in Melbourne

11.01.2023|10:25 Uhr|von Adrian Rehling
Deutscher Endspiel-Kracher in Melbourne

Ein deutscher Tennis-Profi wird auf jeden Fall den Weg von der Quali ins Hauptfeld finden. Das DTB-Knaller-Endspiel macht es möglich. Auch zwei weitere deutsche Akteure haben gute Chancen, sich für den Grand Slam zu qualifizieren.

Yannick Hanfmann (ATP 128) gegen Facundo Diaz Acosta (Argentinien/ATP 159) 6:7, 6:3, 7:5

Fast drei Stunden dauerte Hanfmanns Krimi gegen den Argentinier. Im ersten Satz verspielte der DTB-Profi ein 5:4 beim eigenen Aufschlag, lief dann kurz darauf dem Satzrückstand hinterher. Doch Hanfmann besann sich seiner Stärken, behielt im Anschluss die Nerven und sicherte sich letztlich verdient den Ticket fürs Finale.

Peter Gojowczyk (ATP 232) gegen Adam Walton (Australien/ATP 433) 2:6, 6:2, 6:4

Gegen den australischen Wildcard-Starter fand "Gojo" nur sehr schwer in die Spur - zündete dann allerdings Vollgas. Beim Stand von 2:6, 0:2 sah es gar nicht gut aus für den Deutschen, dann folgten acht Spiele in Serie für den 33-Jährigen. Perfekt war das deutsche Duell im Quali-Endspiel.

Jan-Lennard Struff (ATP 1167) gegen Emilio Gomez (Ecuador/ATP 101) 6:1, 6:4

Den ersten Satz packte sich "Struffi" im Schnelldurchgang. Keine halbe Stunde war gespielt, da war das 6:1 perfekt. Im zweiten Durchgang hatte er allerdings erheblich mehr Probleme, ließ insgesamt acht Breakbälle zu und kassierte letztlich auch zwei Aufschlagverluste. Da Struff beim Return aber hellwach war, konnte er nach 80 Minuten den verdienten Erfolg bejubeln.

Eva Lys (WTA 127) gegen Alexandra Ignatik (Rumänien/WTA 171) 6:4, 6:1

Als die 20-jährige Deutsche im ersten Satz das Break zum 3:4 kassierte, sah es noch gar nicht aus. Danach bestimmte aber nur noch eine Spielerin das Match: Eva Lys. Mit drei Spielen in Serie holte sie sich die Satzführung, um im Anschluss auch im zweiten Durchgang vorentscheidend auf 3:0 davon zu ziehen. Pünktlich zum Quali-Endspiel am morgigen Donnerstag feiert Eva Lys ihren 21. Geburtstag - dann mit einem Präsent an sich selbst?

Anna-Lena Friedsam (WTA 120) gegen Asia Muhammad (USA/WTA 165) 4:6, 6:4, 4:6

Endstation war hingegen für "Alf" angesagt. Nachdem sich die DTB-Akteurin im zweiten Durchgang gesteigert und den Satzausgleich geschafft hatte, wurde sie im dritten Satz eiskalt erwischt. Den 0:4-Fehlstart konnte Friedsam nicht mehr wettmachen.

Die Quali-Endspiel-Matches mit deutscher Beteiligung

Herren
Yannick Hanfmann (ATP 128) gegen Peter Gojowczyk (ATP 232)
Jan-Lennard Struff (ATP 1167) gegen Tristan Schoolkate (Australien/ATP 365)

Damen
Eva Lys (WTA 127) gegen Victoria Jimenez Kasintseva (Andorra/WTA 184)

Beim WTA-Turnier in Hobart sind unterdessen beide DTB-Damen ausgeschieden. Nach harten Fights unterlagen Tatjana Maria (6:4, 3:6, 3:6 gegen die Ukrainerin Kalinina) sowie Laura Siegemund (4:6, 7:6, 4:6 gegen Bernarda Pera) jeweils in drei Sätzen.

(Bild (c) IMAGO / Jürgen Hasenkopf)

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Adrian Rehling
am 11.01.2023 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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