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4 Stunden! Tsitsipas kann Mega-Comeback verhindern

22.01.2023|13:15 Uhr|von Maximilian Bohne
4 Stunden! Tsitsipas kann Mega-Comeback verhindern

Mit einigem Zittern, aber dennoch erfolgreich! Stefanos Tsitsipas ist ins Viertelfinale der Australian Open eingezogen! Im Blockbuster-Achtelfinale mit Jannik Sinner triumphierte der Grieche mit 6:4, 6:4, 3:6, 4:6, 6:3. 

Tsitsipas ringt Sinner nieder

Nach genau vier Stunden Stunden Spielzeit verwandelte Tsitsipas seinen ersten Matchball. Für die ersten zwei Sätze hatte die Nummer drei der Setzliste wie der sichere Sieger ausgesehen. Dann setzte Sinner zum Mega-Comeback an und erzwang den fünften Satz. Dort behielt Tsitsipas seine Nerven dann besser im Griff. Für Tsitsipas geht damit ein weiterer guter Lauf in Melbourne in die nächste Runde. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres stand er bereits drei Mal im Halbfinale. 

Der entscheidende Unterschied in den ersten beiden Sätzen: Die Effizienz. Tsitsipas schlug schon im ersten Spiel mit dem Break zu. Sinner ließ im Folgespiel vier Chancen zum Ausgleich ungenutzt. Zum 4:4 kehrte der Südtiroler zwar doch noch zurück, Tsitsipas antwortete aber seinerseits sofort mit dem nächsten Break. Ein ähnliches Spiel sahen die Zuschauer im zweiten Satz. Wieder war es Tsitsipas, der mit einem überragenden Vorhand-Passierball aus vollem Lauf das entscheidende Break zum 5:4 nach Hause fuhr.

Sinner wird aggressiver und schafft Anschluss

Im dritten Satz änderte Sinner seinen Ansatz. Mehr Risiko, mehr Tempo und mehr Aggressivität. Das neue Konzept fruchtete. Beim Return gelang es dem Südtiroler immer besser, Druck aufzubauen. Einzig die Chancenverwertung mangelte eine Weile. Doch dann schlug Sinner mit dem perfekten Vorhand-Stop zum 3:1 zu. Das verdiente Break, das er mit drei Assen in Serie zum 6:3 ausservierte. 

Plötzlich hatte sich das Momentum völlig gedreht. Sinner blieb auch in Durchgang vier der klar bessere Mann. Die Chancenverwertung mangelte immer noch und der Satz hätte deutlicher ausgehen können, doch Sinner behielt immerhin beim Ausservieren einen kühlen Kopf und erzwang mit dem 6:4 den fünften Satz. Dieser sah eine weitere Wendung der Partie. Tsitsipas ließ im vierten Spiel drei Breakchancen zum 3:1 liegen. Zwei Spiele später war es aber soweit. Eine Vorhand Sinners segelte ins Aus und der Grieche ging mit 4:2 in Führung. Es sollte die Entscheidung sein. 

Viertelfinale gegen Turnier-Überraschung

Im Viertelfinale kommt es für Tsitsipas nun zur Begegnung mit Jiri Lehecka. Der 21-Jährige aus Tschechien ist eine der größten Überraschungen des Turniers. Nach Siegen über die gesetzten Spieler Borna Coric und Cameron Norrie fertigte Lehecka im Achtelfinale auch Felix Auger-Aliassime (Nummer sieben der Welt) mit 4:6, 6:3, 7:6, 7:6 ab.

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(Bild © IMAGO / UK Sports Pics Ltd)

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Maximilian Bohne
am 22.01.2023 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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