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Brutaler Matchball! Rublev ringt Rune in Thriller nieder

23.01.2023|08:45 Uhr|von Maximilian Bohne
Brutaler Matchball! Rublev ringt Rune in Thriller nieder

Andrey Rublev steht im Viertelfinale der Australian Open! In einer wilden Achterbahnfahrt rettete den Weltranglistensechsten ein Wahnsinns-Comeback und stahlharte Nerven im fünften Satz. Er bezwang Youngster Holger Rune in einem echten Thriller mit 6:3, 3:6, 6:3, 4:6, 7:6 (9).

Rublev mit Stahlnerven im Match-Tiebreak

Am Ende schienen ein paar Zentimeter-Fehler für die Entscheidung zu sorgen. Eine Vorhand knapp zu lang, eine Rückhand knapp im Seitenaus, eine weitere Vorhand Millimeter zu lang. Nichts wollte klappen für Rublev zu Beginn des Matchtiebreaks im fünften Satz. Erst zwei gute Aufschläge brachten Rublev die ersten Punkte. Zum 1:5 und 2:5. Der Aufschlag war den ganzen Nachmittag über immens wichtig und effizient gewesen.

Und plötzlich wandelte sich das Blatt. Rublev arbeitete sich Punkt für Punkt ran, führte plötzlich 9:7. Mit einem überragenden Rückhand-Passierball glich Rune wieder aus. Mit dem dritten Matchball schlug Rublev dann zu. Mit einem Netzroller-Winner beim Return. Nach 3:37 Stunden war das Glück auf der Seite Rublevs, nachdem es ihn ein paar Mal zu verlassen haben schien.

Rublev kontrolliert Anfansphase

Rublev lange Zeit der bessere Spieler gewesen. Der Aufschlag funktionierte zu großen Teilen überragend, mit der Vorhand jagte er seinen 19-jährigen Kontrahenten von einer Ecke in die andere und produzierte deutlich mehr Winner als Rune. Dem unterliefen, insbesondere in den Sätzen eins und drei, zu viele einfache Fehler. Mit gesteigertem Level wenn es darauf ankam hielt Rune sich aber im Spiel. Gnadenlos effizient nutzte er seine wenigen Chancen bei Rublevs Aufschlag und erzwang den fünften Satz.

In dem erarbeitete Rune sich schnell den Vorsprung. 4:1, 5:2. Bei 5:3 schlug der Däne sogar zum Match auf. Aber plötzlich zitterte der Arm und Rublev gelang das Break zu null. Alles wieder offen. Bei 6:5 gab es dann die ersten beiden Matchbälle für Rune. Rublev hielt sich abermals in der Partie und erzwang den Tiebreak. Dessen Drama stand auf einem eigenen Blatt. "Es ist das erste Mal, dass ich so ein knappes Ding gewinne", freute sich Rublev nach dem Sieg. "Das werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen. Ich zittere immer noch. Ich habe gesehen, wie der Ball auf meiner Seite runterkam. Ich weiß nicht, wie er dann bei ihm runtergefallen ist." 

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(Bild © IMAGO / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 23.01.2023 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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